2019

August 2019
Ein Feldsperlingspärchen und ein Haussperlingsweibchen.
Viel Zeit ist im Moment nicht, um mit der Kamera auf Tour zu gehen. Doch das Treiben einiger weniger Vögel ist auch im Garten zu beobachten.

Mai 2019
Manchmal sind es die kleinen AugenBlicke, die Freude bereiten. - Ein Haussperlingspärchen beim lautstarken Plausch.

2018

Dezember 2018
Ein Haussperling-Weibchen genießt für einen kurzen Moment die wenigen Sonnenstrahlen des Tages.

September 2018
Haussperlinge beim wilden Treiben

August 2018
Die Sperlinge, wie auch die anderen Tiere, leiden unter der großen Hitze und Trockenheit. Sie sind für jede Unterstützung dankbar.
Hier ein Haussperlings-Weibchen und ein Haussperlings-Männchen


Mai 2018
Bei den Feldsperlingen hat das Liebesspiel vom April Folgen. - Der Nachwuchs ist da!
Im Nistkasten ist es laut geworden. Sperlinge ziehen ihren Nachwuchs im Meisenkasten im Garten auf. Ein ständiges Tschiepen verlangt nach Futter. Sind es Haussperlinge oder Feldsperlinge?
Und schon kommt ein Sperling mit Futter. Es ist ein Feldsperling, der seinen Kleinen etwas Leckeres mitgebracht hat.

Feldsperling bei der Fütterung - VIDEO:


April 2018
Zwei Feldsperlinge im Liebestaumel.
Ein lautes Tschiepen der Sperlinge im Apfelbaum ist nicht zu überhören. Was ist los? Warum schreien sich die Sperlinge lauthals an?
Ein Feldsperlingspärchen ist emsig im Liebesspiel mit sich beschäftigt. Sie schwingen aufgeregt von Ast zu Ast, fliegen ein kurzes Stück und nehmen wieder im Apfelbaum platz.
Das Weibchen wartet nun in gehockter Stellung auf das Männchen, welcher neben ihr auf dem Ast aufgeregt hin und her hüpft. Endlich flattert er zu ihr hinüber. Mehrfach hüpft das Männchen auf das Weibchen und das Liebesspiel beginnt von vorn.
In der Zeit meiner Beobachtung, besteigt das Männchen neun Mal das Weibchen. Laut Speicherkarte dauern diese neun Liebesvereinigungen aber nur eine knappe Minute.

2017

Oktober 2017
Sperlinge bei der morgendlichen Futtersuche. Hier ein Haussperling-Männchen im nassen Gras.

Mein kleiner Sperling


Wie sag ich es Dir, mein kleiner Spatz?
Wir brauchen Dich nicht, mach endlich Platz!
Die Menschen sind schlauer als jedes Getier,
die Natur ist unser, das beweise ich Dir!

Du suchst das Futter für Deine Kleinen,
bis laufen sie auf eigenen Beinen?
Die Raupe, der Käfer und Würmer dazu,
fliegst auf und ab, immerzu?

Stets mühsam flatterst Du hin und her,
zur Schädlingsbekämpfung brauchen wir Dich längst nicht mehr!
Viel leichter geht das und sauber dazu,
ohne Dein Tschiep Tschiep, nun gib endlich Ruh!

Die Dusche Chemie auch fürs Kleingetier.
ist ganz legal und schnell geht das hier.
Ein Schlepper er kommt, die Arme gespreizt,
was hier noch kriecht, hat es nun nicht mehr leicht.

Sie können nicht fliehen und nicht entkommen,
die Insekten hätten gern die Flucht zum Ackerrain genommen.
Die Flächen zu groß, der Weg zu weit.
Ob Schädling, ob Nützling, nichts ist mehr weit und breit.

Auf Feldern und Wiesen Insekten verschwunden,
kein Summen und kein Zirpen, nur Trecker, die brummen.
Ameise, Tausendfüßler und Grille, alles fort,
verschwunden für immer, wir arbeiten im Akkord.

Libelle, Biene, Schmetterling, Raupe und Wurm,
weg mit ihnen, jetzt laufen wir Sturm!
Hinter Glas und Gitter gehören sie hin,
so macht Natur wirklich Sinn!

Wildkräuter, Gräser, Moose und Melde,
gestern noch saftig und grün auf dem Felde?
Dahingerafft, im Handumdrehen ein brauner Flor,
Mutter Natur bringt endlich keine Triebe mehr hervor!

Kleingetier verschwunden,
die Umwelt geschunden,
das Werk ist vollbracht,
wie von Zauberhand, beinahe über Nacht.

Endlich ist es so weit,
der Mensch hat nun Zeit.
Er nimmt die Leiter, den Pinsel dazu
und spielt Bestäuber, nun hat er Ruh.

Von Baum zu Baum, von Blüte zu Blüte,
Pollenkorn, Stempel - Düfte in voller Süße.
Flink geht es nun hin und her,
Arbeitsbeschaffung ist doch gar nicht so schwer.

Für Harz IVer, Rentner und derer vielen,
die unsere Sprache nicht wollen lieben,
hat das Leben wieder einen Sinn,
als Insekt geben sie sich der Gesellschaft nun hin.

Als Futter für Deine Kleinen, werden die neuen Insekten versagen,
Sie liegen schwer und fest in jedem Magen.
Drum lass Dir sagen, wir Menschen sind gescheit,
die Natur ist unser, wir sind für alles bereit!

Schnell noch ein Bild bevor Du verschollen,
für alle, die Dich später mal sehen wollen.
Auf der Roten Liste wirst Du bald sein,
meinen Glückwunsch, dort bist Du dann nicht mehr allein.

Siehst Du, Du kleiner Sperling mit Deinem verhungernden Kinde?
Wir brauchen Dich nicht, also verschwinde!

Karla Mattigit, 2017


Die Zahl der Haussperlinge und Feldsperlinge, wie aller Vogelarten, ist vor allem in Deutschland sowie in den Industriestaaten Europas, dramatisch gesunken.
Die Rote Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) füllt sich zusehends.
Nicht nur die Tier- und Pflanzenarten sind in Gefahr, auch wir Menschen sind dadurch bedroht.

Haussperlinge und Feldsperlinge gemeinsam auf Futtersuche. Sie suchen nach Körner und Sämereien.
Bild 1: Feldsperling, im Hintergrund ein Haussperling-Weibchen. Bild 2: Haussperling-Männchen hüpft zum nächsten leckeren Häppchen. Bild 3: Feldsperling, bei der Futtersuche, oder bei der Morgengymnastik? Bild 4: Haussperling-Weibchen ist auf das Klicken der Kamera aufmerksam geworden.

Feldsperling und Haussperling-Männchen

Das Haussperling-Männchen hüpft vor meiner Kamera hin und her. Scheint er sich zu fragen, wer ist hinter diesem eigenartigen Kasten?

September 2017
Sperlinge sitzen im Zierapfelbaum. Haussperlinge, und gleich daneben und zwischendurch sind Feldsperlinge. Ein lautes einsilbiges Tschiepen bringt den Fotoapparat auf Hochtouren.
Hier ein Haussperling-Weibchen. Die Weibchen der Haussperlinge haben eine einfache graubraune Kopffärbung sowie einen schwach-helleren Augenstrich. Das Rückengefieder ist ebenfalls schwach graubraun gemustert, die Unterseite ist bei den Weibchen in der Färbung heller wahrzunehmen.

Juni 2017
Ein Haussperling-Männchen ist erfolgreich von der Futtersuche für den Nachwuchs zurück. Juni 2017
Mit der grauen Kopfplatte und den rotbraunen Streifen an den Kopfseiten sind die Männchen deutlich auffälliger gezeichnet als ihre Weibchen.

Mai 2017
Der Feldsperling lässt sich leicht durch die rotbraune Kopfplatte und dem schwarzen Wangenfleck vom Haussperling unterscheiden. Die Männchen und die Weibchen der Feldsperlinge sind von der Zeichnung gleich, und lassen sich somit nicht eindeutig zuordnen.


Der Haussperling ist Vogel des Jahres 2002.
Der Haussperling (Passer domesticus), auch als Spatz oder Hausspatz bezeichnet, gehört zur Familie der Sperlinge.
Ein Sprichwort sagt: "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach". Was sagt uns dieses Sprichwort?
Spatzen gab es noch vor Jahre in Hülle und Fülle, dagegen die größere Taube auf dem Dach - den fetten Braten -, viel seltener. Man soll sich im Leben mit den kleinen Dingen, dem Greifbaren zufrieden geben. Nach dem Großen zu hangeln könnte vergebens sein.
Dieses Sprichwort beginnt zu hinken, es läuft bereits an Krücken.

An vielen Orten in Deutschland sind die Spatzen zur Seltenheit geworden. In den Großstädten sind sie kaum noch in den Biergärten unter den Bänken zu sehen. Der Spatz, der an der Würstchenbude nach Brötchenkrümeln bettelt, ist vom Aussterben bedroht.
Gründe sind in unserer hochmodernen klinischreinen Umgebung zu finden.
Einerseits vernichten oder vergiften die landwirtschaftlichen Betriebe mit den Pestiziden und Co. die Futtergrundlage für den Spatzennachwuchs, welche mit den eiweiß- und proteinreichen Raupen, Käfern und Kleingetier der Umgebung gefüttert werden. Zum Anderen stellt die Monokultur, mit den riesen Anbauflächen, das Kleingetier vor unüberwindbare Weiten, die sie nicht bewältigen können und somit ihren Lebensraum verlieren. - Die EU zahlt Millionen an Subventionen. Es fließen Gelder für Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, .... Was läuft hier schief? Mit JPS-Technik, in den Traktoren, wird jeder Meter genau bestellt. Keine Ecke darf brach liegen, das würde Einschränkungen bei den Subventionen bedeuten. Luftaufnahmen zeigen jede Unregelmäßigkeit an.
Ein großer Teil der Bevölkerung hat sie schon gesehen, die braunen landwirtschaftlichen Flächen, welche am Vortage noch vor grüner Farbe sprühten. Über Nacht sind die Pflanzen, die Kräuter, Unkräuter, sämtliche Gräser und Moose abgestorben. Man fragt sich, welche der Kleintiere haben die Tonnen von Glyphosat überstanden?

Wer von uns kann sich noch an den Großvater und an die Großmutter erinnern, wie sie die Felder bewirtschaftet haben? Kleine Ackerflächen mit Ackerrain, der nicht aller paar Meter mit Mäusevernichtungsmittel vollgepumpt war. Die Großmutter, die mit der Unkraut- und Jätehacke den unbeliebten Pflanzen zu Leibe gerückte. Der Großvater, der stundenlang mit der Hacke in der Hand, still auf dem Acker stand, um den "einen" Maulwurf beim Aufstoßen von Erdmassen zu erwischen. Gepflügt hat der Großgrundbesitzer/Großbauer mit dem Pferd vor dem Pflug, der kleine Bauer spannte die Milchkuh davor. Die Muttererde wurde dadurch nicht verdichtet, wie in heutiger Zeit mit den gewaltigen Reifen der großen hochmodernen Ackerfahrzeuge. Das "Leben" in den Böden war damals noch möglich. - Opfern wir unsere Natur dem Profit? In den Medien hören wir: Schließlich will jeder billig einkaufen. Ist das eine Verdummung der Bevölkerung? Auch die Gehalts-Schere macht nicht vor der Landwirtschaft halt. - Kleine bäuerliche Betriebe ausgenommen. - Wem interessiert der Käfer auf der Roten Liste, wenn die Lohntüte prall gefüllt ist?
Natürlich soll niemand ins "Mittelalter" zurückfallen, niemand soll auf die moderne Technik verzichten. Aber wir müssen einen Weg für ALLE LEBEWESEN unserer Umwelt finden.

In den ZDF-Nachrichten sprach man von über 75 Prozent Verlusten bei den Insekten. Dramatische Zahlen. (19.10.2017)

Ein weiterer Grund, warum sich gerade in den letzten wenigen Jahren der Bestand der Sperlinge und anderer Vogelarten so rasant verringert hat, liegt auch hier an unserer Regierung und den vielen Förderprogrammen, die vor allem in den Städten Beachtung finden: "Dämmung der Fassade effizient einsetzen! - Fördermittel beantragen!"
Vögel, die sich im Laufe der Zeit mit den Menschen und deren Bauwerken arrangiert haben, verlieren ihre Nistplätze. Ausweichmöglichkeiten sind in den Städten nicht gegeben.
Brauchen wir unsere Vögel nicht mehr, die sogar unseren Vorfahren gute Dienste bei der Schädlingsbekämpfung getan haben? Natürlich gibt es auch in der Geschichte Ausnahmen. - Doch darüber schreibe ich in einem gesonderten Beitrag.
Die Frage ist: Braucht der große hochintelligente Mensch die ach so kleinen unnützen Insekten? Machen wir es doch einfach den Chinesen nach, die mit einem Bestäubungspinsel auf der Leiter stehen und von Baum zu Baum die Blüten bestäuben! - Das wäre doch eine hervorragende Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für alle Harz IV Empfänger und auch für Menschen geeignet, die unserer Sprache nicht mächtig sind. Ist das der Plan unserer Regierung? - Ich hoffe die traurige Ironie ist in diesen Satz herauszulesen!?!
Wie soll es weitergehen mit der Natur? Sind unsere "Grünen" in der Regierung nicht mehr für die Natur, nicht für das Leben der nachfolgenden Generationen zuständig?

Augen, in die wir noch blicken können, werden immer weniger! Ist es bereits zu spät für unsere natürliche Lebensweise?