2021

Oktober 2021
Der Oktober hat nur noch wenige Blüten für die Schmetterlinge.
Ein Tagpfauenauge mit seinen wunderschönen "Augen" auf den Flügeln, fliegt von einer Blüte zur nächsten Blüte.

August 2021
Nur vereinzelt ist ein Schmetterling in der Natur zu sehen. Die Bienenweiden sind nur ein sehr kleiner Anfang, den Insekten und Schmetterlingen für die Zukunft ein Zuhause zugeben.
Hier ein Großes Ochsenauge (rechts) und ein Rapsweißling (links).

August 2021
Der C-Falter sitzt am Wegesrand. Ob die Kamera endlich ein Bild der Unterseite festhalten kann? Ein weißes "C" ist Namensgeber für den hübschen Falter. Bevor der richtige Blickwinkel zum Schmetterling für ein korrektes Bild gefunden ist, fliegt er schon seinem neuen Ruheplatz entgegen.

August 2021
Ein Schmetterling fliegt am Wegesrand. Er hat Streifen, wie ein Admiral. Also leicht zu erkennen.
Ein Admiral ist es, ein Tagfalter.
Müde vom Tag lässt er sich vom Klicken der Kamera nicht strören.
Die Unterseite der Flügel vom Admiral ist beinahe noch schöner anzusehen.

August 2021
Ein Tagpfauenauge lässt sich von der Kamera einfangen, trotz Windbewegungen. Seine Flügelaußenränder wirken „ausgefranst“. Dennoch bereiten diese Beschädigungen keine Behinderung beim Fliegen. Es könnte ein Tagpfauenauge der ersten Generation des Jahres sein, welcher schon viele kleine Schäden an den Flügeln im Laufe seines Lebens hinnehmen musste.
Schon gewusst? Tagpfauenaugen der zweiten Generation des Jahres (ab August/September) überwintern übrigens auch in unseren Häusern. Dann hängen ihre schwarzen Körper in einer Winterstarre von den Decken herunter oder sitzen an den Wänden. Allerdings bieten unsere Häuser und Schuppen diesen Wintergästen nur noch sehr selten Zugang.
Als Kind kann ich mich noch an diese unzähligen schwarzen Gebilde auf dem Dachboden erinnern, die mich allerdings etwas gruselig zwischen dem abgestellten Gerümpel und den Spinnennetzen in Erinnerung sind. Dann hieß es von meinen Eltern: "Störe sie nicht, sie warten auf den Frühling." - Im Frühjahr sind die flatternden Falter wieder zurück in die weite Natur und der Boden gehörte wieder den Spinnen und Mäusen ganz allein.

Juli 2021
Die neuangelegten Bienenweiden der Agrargenossenschaft Wörlitz sind ein Tummelplatz für Insekten und Vögel. - Endlich ein wenig Platz für unsere stark vernachlässigten Insekten? Kann das Anlegen solcher Bienenweiden die wegrationalisierten Ackerraine ersetzen? Genügt es, um Insekten wieder Lebensraum zurückzugeben? Ein kleiner Anfang ist es auf jeden Fall, allerdings auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Fauna trifft Flora.
Ein Schwalbenschwanz fühlt sich sichtlich wohl im berauschenden Nektarüberschuss und im Farbenmeer der unzähligen Blüten der angelegten Bienenweide.
Roter Wiesenklee, Wilde Möhre, Wicke, Lupine, Kamille, Distel und viele andere Kräuter bilden ein Eldorado für unsere kleinen Lebewesen.

Juli 2021
Das hohe Gras lässt nicht viele Möglichkeiten der Tierbeobachtungen zu. Nur die vereinzelten Disteln bekommen von den Insekten Besuch. Ein wunderschöner Schmetterling gönnt sich eine Pause auf einer Distel. Ein Schachbrettfalter. Noch bevor ihn die Kamera folgen kann, fliegt er davon.

Juli 2021
Queen of Spain fritillary: Ein Silbriger Perlmutterfalter (Kleiner Perlmutterfalter) hat den Sommerflieder im Garten als Nektarquelle ausgesucht.
Viele Schmetterlinge sind erst durch die Sichtung der Unterseite der Flügel genauer zu bestimmen. So auch beim Perlmutterfalter/Perlmuttfalter. Durch die Vielfalt der Arten des Perlmutterfalters, gibt die Unterseite den genauen Namen preis. Die Anordnung und Größe der permutartigen Punkte erleichtern die Namens-Bestimmtung dieser Schmetterlinge.

Juli 2021
Ein Zitronenfalter gönnt sich einen Augenblick der Ruhe.

Juni 2021
Wo sind die vielen Disteln geblieben, die noch vor wenigen Jahren eine Grenze zwischen Wiese und Weiher gebildelt haben? Nur noch vereinzelt wachsen die stattlichen großen Pflanzen zwischen Sträuchern und anderen Pflanzen.
Ein Schmetterling, Großes Ochsenauge, fliegt die Blüten der Distel an. Ein weiteres Insekt findet ebenfalls den Weg zu den rar gewordenen Korbblütlern.

März 2021
Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings locken bereits wenige Schmetterlinge in die Lüfte.
Ein Großer Fuchs nimmt auf einem Blatt des letzten Jahres platz und verbindet somit das Grau der vergangenen Jahreszeit mit den ersten Farben des Frühlings. Und schon fliegt er weiter.
Manchmal sind es die kleinen AugenBlicke, die uns erfreuen.

2019

Mai 2019
Dieser Lindenschwärmer ist gerade erst aus seiner Puppe geschlüpft und entfaltet sich zum Nachtfalter.
Zunächst sind die zarten Flügel kaum zu sehen. Nach einer knappen Stunde haben sich die Flügel voll entwickelt.

2018

Juli 2018
Olivbrauner Zünsler (Pyrausta despicata) auf der Sonnenblume.
Mit seinem Saugrüssel nimmt er Nahrung auf, wie zum Beispiel Blütennektar oder Flüssigkeit.
Seit April ist in unserer Gegend kein nennenswerter Regen gefallen. Laut Wetterbericht sind in und um Wittenberg von April bis Anfang Juli nur 7 Liter pro Quadratmeter gemessen worden. Zum Vergleich, der durchschnittliche Normalwert in dieser Zeitspanne liegt bei über 300 Litern pro Quadratmeter, im ganzen Jahr über 900 Liter.
Nicht nur die Pflanzen leiden unter der langanhaltenden Dürre, auch die Tierwelt ist für jeden Tropfen Feuchtigkeit dankbar.

Juni 2018
Kleiner Kohlweißling
Die Kohlweißlingmännchen haben einen grauen Punkt auf jedem Flügel, die Kohlweißlingweibchen je Flügel zwei graue Punkte.

Juni 2018
Distelfalter

Mai 2018
Der Weidenbohrer - Erst die Suche im Internet gibt mir den Namen des Falters preis.
Die Tarnung ist perfekt und erinnert an Baumrinde. Daher ist der Falter an Bäumen nur schwer zu erkennen.
Ich habe Glück. Dieses bizarr aussehende Ungetüm hat sich ein weißes Seil zur Rast ausgesucht und ist somit schon von weitem zu sehen.

2017

September 2017
Der C-Falter (Polygonia c-album), auch C-Fuchs genannt, gehört zur Familie der Edelfalter. Den Namen hat der C-Falter von einer weißen "C"-Kennzeichnung auf der Unterseite der Flügel - leider nicht im Bild zu sehen.


Der Admiral (Vanessa atalanta) gehört ebenfalls zur Familie der Edelfalter und ist gut an den orangen Streifen, wie Schulterstücke, zu erkennen.


Das Tagpfauenauge, ist leicht an den vier großen Augenflecken auf den Flügeln zu erkennen. Sie sollen gegen Fressfeinde schützen. Auf der Unterseite der Flügel sind sie unauffällig schwarz-braun gefärbt. Im Winterquartier, auf Dachböden oder im Keller, hängen sie wie ein welkes braunes Blatt an Decken und Fenstern.

Die Raupe des Braunen Bären ist sehr elegant anzusehen.

2016

Das Tagpfauenauge mit Raupe und Schmetterling